Geschafft! Der Beherbergungssektor behält seinen Mehrwertsteuer-Sondersatz von 3,6% bis Ende 2013. Ein wirksames Instrument zur Förderung der Exportwirtschaft, wie der Tourismus . Aber nach diesem Datum muss die Hotellerie vermutlich einen einheitlichen Steuersatz von 6,1% in Kauf nehmen. Während die Schweiz ernsthaft an diese Erhöhung denkt, schlagen unsere europäischen Nachbarn den umgekehrten Weg ein. Die Franzosen versuchen seit langem, die Mehrwertsteuer der in Hotels und Restaurants verkauften Produkte auf 5,5 % zu reduzieren (gegenwärtig 19,6%). Die Deutschen haben sich ihnen diesbezüglich gerade angeschlossen und der Rest der EU sollte bald einmal folgen. Im Herzen Europas, wo man die Beschäftigung im Sektor wieder in Schwung bringen möchte, fragt man sich, was die Schweiz wohl dazu bewegt, gegen den Strom zu schwimmen. Verrückt!