Grund zur Verzweiflung hat der Direktor des WHV. Die Kooperationsgruppen «Energie für die Wirtschaft» finden bei den Walliser Hoteliers keinen Anklang. Diese Formel sollte eigentlich in Krisenzeiten ein regelrechten Ansturm auslösen: durch den Beitritt wird die CO2-Abgabe zurückerstattet. Diese verdreifacht sich ab 2010 von Fr. 12.- auf Fr. 36.- pro Tonne. Vor allem aber können jährlich beträchtliche Kosteneinsparungen realisiert werden. Das Ziel dieser Arbeitsgruppen besteht darin, Lösungen zu finden, um die Rechnungen für Strom und Heizöl zu mindern. «Ich weiss nicht, wie man es den Mitgliedern des WHV begreiflich machen kann, dass sie Tausende von Franken gewinnen bzw. einsparen können!" Das Unverständnis von Patrick Bérod ist umso grösser, weil das von der Energieagentur der Wirtschaft in Gang gebrachte Projekt in vielen anderen Kantonen der Schweiz Erfolg hat. Verrückt!