Die Kritiken von Herrn Furrer sind also unbegründet und nicht gerechtfertigt. Außerdem ist der WHV verpflichtet, die Interessen aller Mitglieder, von Oberwald bis Le Bouveret, zu vertreten und kann sich nicht erlauben, die eine oder andere Station oder Region zu begünstigen. Diese Position steht manchmal im Widerspruch mit jener der Immobilienhändler.

Bezüglich Tourismusgesetz sind 2 Haltungen möglich: Entweder man ist gegen das Gesetz, weil bestimmte Artikel nicht passen, oder man ist dafür und beantragt Änderungen von noch verbesserungsfähigen Punkten. Wir haben uns für die 2. Variante entschieden. Sie ist konstruktiver und bietet mehr Chancen, recht zu bekommen.

Gegen dieses Gesetz das Referendum zu ergreifen wäre die schlechteste Lösung für die Walliser Hoteliers. Anstatt ein modernes und progressives Gesetz zu unterstützen, würde ein veraltetes Gesetz fortbestehen, welches den heutigen Bedürfnissen nicht mehr entspricht. Und vor allem die Beherberger würden weiterhin als die Milchkühe im Tourismus gelten!

Ist es wirklich das, was wir wollen ?

Der Kantonalvorstand des Walliser Hotelier-Vereins

Der Artikel von Herr Furrer im Walliser Bote (13.10.08)